Nachdem der Vormittag gutes Wetter verspricht, ziehe ich los zum Vigelandsparken. Dort kann man bestaunen, was ein workaholic mit Team an Skulpturen schaffen kann.
Dem trotzigen Kind fasst jeder an die Hand, allerdings kann mir vor Ort keiner sagen, was das für Konsequenzen haben könnte. Da lass ich doch lieber die Finger davon....
Die größte Skulptur wurde aus einem Steinblock geschaffen und zeigt 121 in sich verschlungenen Körper. Ich frage mich gerade, wie daran gearbeitet wurde. Mit Leitern? Am liegenden Stein? Hütte drum herum bauen? Die Arbeit am Monolithen allein dauerte 14 Jahre...
Zurück in der Innenstadt geht es nach einem kleinen Päuschen ins Munch-Museum.
Dank Audioguide ist die Ausstellung sehr kurzweilig. Bisher kannte ich nur das bekannteste Bild von ihm. Das wird hier natürlich dauergeknipst, mit und ohne Selfiestick, mit und ohne grimassenziehenden Menschen. Nun gut, wer sichs danach anschauen will.
Witzig ist der Druckraum. Man kann sich sein Bild per Wachsmalkreide abdrucken.
Im nächsten Stockwerk wird es noch spielerischer. Wohnhaus und Leben werden interaktiv näher gebracht.
Der Ausblick von ganz oben im Museum ist gigantisch. Spätestens jetzt ist die Top oder Flop-Frage geklärt.
Irgendwer meinte im Vorfeld, Oslo wäre nicht so sehenswert, da müsste man keinen Stopp einlegen. Da muss ich jetzt doch mal ein Veto einlegen.
Auflösung der Entstehungsgeschichte des Monolithen
Es war eine Hütte mit Treppenhaus.









Der Ausblick auf dem vorletzten Bild erinnert mich auch etwas an Tallin, wo man neben den historischen Kern zuletzt doch viele moderne Gebäude errichtet hat. Sehr schöne Aussicht.
AntwortenLöschenIch fand sie gigantisch. Vor allem der senkrechte Blick nach unten. Später hat es geregnet, das sah auch spannend von oben aus.
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